03. September 2008

MdB Dr. Rolf Koschorrek im Gespräch mit dem Orthopädieschuhmacherhandwerk

(3.9.08) Mit dem GKV-Wettbewerbs-Stärkungsgesetz haben die Krankenkassen die Vergabepraxis bei Hilfsmitteln deutlich verändert, mit erheblichen Auswirkungen auf die Verträge im Bereich der Hilfsmittelerbringer. War diese Entwicklung, so wie sie sich derzeit teilweise in der Kassenlandschaft darstellt, von der Politik so gewollt? Gelegenheit, dies mit einem Abgeordneten zu diskutieren, der die Politik maßgeblich mitbestimmt, hatten Vertreter des Orthopädieschuhmacher-Handwerks am 20. August in Koblenz. Dr. Rolf Koschorrek, MdB und Mitglied des Gesundheitsausschusses war an diesem Tag auf Einladung der Innung Mittelrhein-Pfalz zu Gast im Servicehaus Handwerk in Koblenz, wo er die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen mit Vertretern der Innungen Mittelrhein-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen diskutierte.
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29. August 2008

ELSID-Studie: Diabetiker im DMP leben länger

(29.08.08) Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die an einem strukturierten Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, kurz DMP) teilnehmen, gibt es deutlich weniger Todesfälle als bei Patienten, die nicht in ein solches Programm eingeschrieben sind. Das ist das Ergebnis der bundesweit ersten kontrollierten Studie zum Vergleich zwischen DMP-Teilnehmern und Patienten in der Regelversorgung, die von der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg in Kooperation mit dem AOK-Bundesverband durchgeführt wird. Die Daten der Patienten waren über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren beobachtet worden.
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29. August 2008

Neue Meisterprüfungsordnung

(29.8.08) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat am 24. Juni 2008 die Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild (MPVO) und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Orthopädieschuhmacherhandwerk erlassen. Die Verordnung wurde am 30. Juni 2008 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt zum 1. September 2008 in Kraft. Die Struktur der alten Verordnung, die aus dem Jahr 1983 stammt, wurde komplett überarbeitet, so dass die einzelne Paragraphen nicht direkt miteinander vergleichbar sind.
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29. August 2008

Verlängerung der Übergangsfrist: mehr als eine Idee

(29.8.08) Wie schon im Juli berichtet, soll das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) auch wesentliche Änderungen für die Leistungserbringer aus dem Hilfsmittelsektor bringen. Noch gibt es nur einen Entwurf, doch nach Gesprächen verschiedener Verbände der Hersteller und Leistungserbringer scheint es relativ sicher, dass die vom Gesundheitsministerium angekündigte Verlängerung der Übergangsfrist auch in die Tat umgesetzt wird.

05. August 2008

Neugeborene für TEDDY Studie gesucht

(5.8.08) Um die Ursachen von Typ 1-Diabetes erforschen zu können, sucht TEDDY Neugeborene, die ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ 1 Diabetes aufweisen. Der große Vorteil für Eltern und ihr Neugeborenes: Als Eingangstest wird das individuelle Typ 1 Diabetesrisiko des Babys kostenlos festgestellt, indem es auf Diabetes-Risikogene untersucht wird. Damit sind die Eltern informiert, inwieweit Typ 1 Diabetes ihr Kind gefährden kann.
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05. August 2008

Neuerkrankungsraten von Typ-1-Diabetes steigt

(5.8.08) Die Neuerkrankungsrate von Typ 1 Diabetes steigt jährlich um 3 - 5 Prozent an. Jedoch gibt es deutliche Unterschiede, wenn man zum Beispiel die Länder USA, Finnland, Schweden und Deutschland vergleicht. Bei Kindern bis vierzehn Jahren liegen folgende Neuerkrankungsraten vor: In Finnland findet sich die höchste Rate der einbezogenen Länder: Dort entwickeln jährlich von 100.000 Menschen zirka 60 einen Typ 1-Diabetes. Danach folgt das zweite skandinavische Land: In Schweden erkanken jährlich pro 100.000 Menschen etwa 40 an einem Typ 1 Diabetes. In den USA ist die Rate etwas geringer. Von 100.000 Menschen gibt es dort zirka 25 neu entdeckte Typ 1 Diabetiker. Am wenigsten Neuerkrankungen gibt es in Deutschland. Hier entwickeln etwa 15 Personen pro 100.000 einen Typ 1 Diabetes.
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25. Juli 2008

Standort Kempen soll geschlossen werden

(25.7.08)Die Bauerfeind AG hat die Absicht ihren Standort in Kempen zu schließen und die Produktion orthopädischer Hilfsmittel in Thüringen zu konzentrieren. Der Grund für diese Maßnahme sei die Einfuhr wesentlich günstigerer Wettbewerbsprodukte aus dem Ausland sowie der verschärfte Wettbewerb im Zuge der letzten Gesundheitsreform, so das Unternehmen mit Sitz in Zeulenroda. Allen Beschäftigten in Kempen wird ein vergleichbarer Arbeitsplatz in Thüringen angeboten, erklärte Bauerfeind.
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