ostechnik.de - Einlagen
ISG,LWS, Rücken
06. November 2017

Manualtherapeutische Behandlung in Verbindung mit einer Schuheinlagenversorgung von Ralf Kanstorf

Zusammenfassung

Funktionelle Beinlängendifferenzen, Block­aden und Fehlstellungen im Beckenring sowie in der Wirbelsäule lassen sich mit verschiedenen manualtherapeutischen Ver­fahren gut und gezielt behandeln. Einige Patienten kommen aber in unterschiedlichen Zeitabständen immer wieder zur Behandlung und sind dann nach manueller Therapie (Einrichten des Beckenringes, Mobilisation der Kreuz-Darmbein-Gelenke) vorerst beschwerdefrei.

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27. April 2017

Sensomotorische Einlagenversorgung

Nicht nur betten oder stützen, sondern über eine Veränderung der Muskelaktivität die Haltung und die Bewegung beeinflussen, das ist der Ansatz der sensomotorischen Einlagen. Das Wirkprinzip ist schon seit Jahrzehnten bekannt, doch erst vor knapp zwanzig Jahren fand diese Versorgungstechnik größere Verbreitung in der Orthopädieschuhtechnik. Heute finden sensomotorische Einlagen bei ­vielen Indikationen Anwendung.
Von Wolfgang Best

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16. März 2017

Marktübersicht orthopädischer Versorgungen

An baumustergeprüften Systemen für orthopädische Einlagenversorgungen, für Schuhzurichtungen oder Maßschuhversorgungen mit Sicherheitsschuhen mangelt es heute nicht. An der praktischen Umsetzung hapert es jedoch. Wir geben eine Übersicht, was in der orthopädischen Versorgung alles möglich ist, und zeigen, was ­erlaubt ist und was nicht. Von Ulrike Kossessa

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Sensomotorische Einlage von Schuhhaus Zwickl
26. Januar 2017

Sensomotorische Einlagenversorgung bei Peroneus-Parese und spastischem Spitzfuß

Auf die Idee, Patienten mit Peroneus-Parese sowie Patienten mit spastischem Spitzfuß mit unserer sensomotorischen Einlage zu versorgen, sind wir eher durch Zufall gekommen. Diese Einlagen hatten wir mit weniger starken Pelotten zuvor bei Kindern mit Sichelfüßen eingesetzt, bis wir auf die Idee kamen, sie auch bei diesen beiden anderen Krankheitsbildern zu erproben.

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Zweischalen-Orthese, aufgepolstert mit Lunatec motion
26. Januar 2017

„Lunatec motion“ – ein neues Material in der Anwendung

Auslöser für die Entwicklung von Luna­tec motion, das Nora systems im Mai 2016 auf der OTWorld präsentierte, war die Diskussion in Fachkreisen über die Kraftaufnahme und -umverteilung physikalischer Kräfte in der orthopädischen Hilfsmittelversorgung. Daraus ergab sich die Frage, wie ein Material beschaffen sein müsste, das hier möglichst gute Ergebnisse erzielt.

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02. August 2016

Die Morton’sche Neuralgie: Ein Update mit Fokus auf der konservativen Therapie

Von Priv.-Doz. Dr. med. Hazibullah Waizy


Zusammenfassung
Die Pathologie der Morton’schen Neuralgie ist in Übersichtsarbeiten und Einzelstudien hinsichtlich der Diagnostik und operativen Therapie dargestellt. In den letzten Jahren bestimmen immer mehr Berichte über konservative Therapiemöglichkeiten die Diskussion. Im Jahr 2010 wurde bereits eine umfassende Übersichtsarbeit zur Morton’schen Neuralgie in der Zeitschrift „Fuß und Sprunggelenk“ publiziert. Das Ziel dieser Publikation ist es, eine aktualisierte Darstellung zur Morton’schen Neuralgie mit systematischer Durchsicht der Ergebnisse der konservativen Therapie zu präsentieren.

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02. August 2016

Sensomotorische Einlagenversorgung vor dem vierten Lebensjahr. Ein Fallbeispiel.

Sensomotorische Einlagenversorgung ist in der Regel erst bei Patienten im Alter von dreieinhalb bis vier Jahren sinnvoll, da erst dann die propriozeptive Wahrnehmung genügend ausgereift ist.
In begründeten Ausnahmefällen beginne ich mit der Versorgung schon bei knapp dreijährigen ­Kindern, wie im vorliegenden Fall einer Patientin mit Prader-Willi-Syndrom.
Von Frank Starke

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02. August 2016

„Füße kopieren“ – Kinderfußtage bei Starke Orthopädieschuhtechnik

Eine Woche im Jahr gehören die Vormittage im Betrieb von OSM Frank Starke den Kindern. Sie dürfen die Werkstatt besichtigen, zuschauen, wie ein Schuh entsteht, toben und basteln – und nebenbei ihre Füße vermessen lassen. Die Ergebnisse interessieren den Orthopädieschuhmachermeister aus Freital vor allem für seinen Lieblings-Arbeitsschwerpunkt: sensomotorische Einlagen.
Von Annette Switala

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02. August 2016

Die Entwicklung des gesunden Kinderfußes – Ergebnisse aus der ‘Kidfoot Münster‘-Längsschnittuntersuchung

Zusammenfassung:
Von den ersten Schritten bis zum Alter von etwa zehn Jahren wurde in Münster die Entwicklung des kindlichen Fußes beobachtet und mit der Pedographie dokumentiert. Die Daten von etwa 100 Jungen und Mädchen zeigen, wie sich die Schritt­abwicklung mit der Zeit stabilisiert und wie sich die Fußform im Wachstum und unter Belastung physiologisch verändert. Die Daten zeigen aber auch, dass sich bestimmte Fußformen schon früh abzeichnen und man bei Fehlentwicklungen nicht zuwarten sollte.

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01. August 2016

Einlagen in Zehenstegsandalen verwandeln

Die warme Jahreszeit naht. Während einige Anbieter bereits Zehenstegsandalen zu unschlagbaren Preisen im Internet anbieten, überlegen andere noch, ob es sich überhaupt lohnt, diesen Schuhtyp ins Sortiment aufzunehmen. Als Orthopädieschuhmacher können wir eine ganz besondere Dienstleistung bieten: Wir können Einlagen zu Zehenstegsandalen umfunktionieren. Gefragt dabei: Viel Liebe zum Detail.
Von Anastasia Anastasiadou

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01. August 2016

Der Plattfuß – Ursachen, Untersuchung und Behandlung

Von Ludwig Schwering


Zusammenfassung
Der Plattfuß (Pes planus) beschreibt eine dreidimensionale Deformität mit Abflachung des Fußlängsgewölbes, Abspreizung des Vorfußes und Knickfuß. Zusätzlich besteht eine Innendrehungsfehlstellung des Vor- gegen den Rückfuß und eine Spitzfußkomponente des Rückfußes mit regelmäßig vorhandener Verkürzung der Wadenmuskulatur. Neben konstitutionellen Formen bestehen sekundäre Formen, bei denen strukturelle, stoffwechselbedingte und neurologische Ursachen den Pes planus hervorrufen. Je nach Alter, Ausprägung und Beschwerdebild wird von der Einlagenversorgung mit Abrollsohle bis zur komplexen operativen Rekonstruktion stadiengerecht vorgegangen. Die sorgfältige Untersuchung und subtile Stufentherapie führt zu zufriedenstellenden Ergebnissen.

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01. August 2016

Fersenschmerz: Ursachen und Therapie

Von Michael Gabel


Zusammenfassung
Schmerzen an der Ferse - plantar oder dorsal - sind Beschwerden, mit denen der Orthopäde und Fußchirurg in seiner Praxis häufig konfrontiert ist. Verschiedene Erkrankungen und Funktionsstörungen können diese Beschwerden auslösen. Die Auswahl der richtigen Therapie ist dabei die Grundlage für den Behandlungserfolg. Grundlage hierfür ist eine genaue und umfassende Diagnose, bei der alle in Frage kommenden Krankheitsbilder abgeklärt werden.

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01. August 2016

Wer sich nicht bewegt, verklebt

„Move or die“ lautete am 12. und 13. Februar 2016 der kämpferische Titel des diesjährigen Sport­medizinischen Symposiums des Sportmedizinischen Instituts Frankfurt a.M. und der Orthotech GmbH. Wer sich nicht bewegt, dessen Faszien verkleben und fibrotisieren, war die eine Assoziation dazu. Doch auch für das Sportmedizinische Symposium stellte sich die Frage, ob das 20. Jubiläum die letzte Ausgabe der beliebten Veranstaltung werden würde.
Von Annette Switala

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29. Juli 2016

Dem Schmerz auf der Spur

Meist ist es der Schmerz, der die Patienten zum Arzt und zum Orthopädieschuhmacher führt. Wie gut die Therapie gelingt, hängt in hohem Maß davon ab, wie genau man die eigentliche Schmerzursache erkennt. Erst daraus ergibt sich die Auswahl und die individuelle Ausarbeitung des Hilfsmittels. An diesem Punkt setzt der Partnerverbund Ietec mit seinem Biopathotec-Konzept an.
Von Wolfgang Best

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29. Juli 2016

DGOOC-Beratungsausschuss Orthopädieschuhtechnik: Stellungnahme zu sensomotorisch wirkenden Fußorthesen (SMFO)

Sensomotorische Einlagen – in der neuen Bezeichnung „sensomotorische Fußorthesen“ – werden seit über 15 Jahren in der Orthopädieschuhtechnik eingesetzt. In die allgemeine Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen haben sie bislang noch nicht Eingang gefunden. Gründe hierfür sind, dass es bislang erst wenige wissenschaftliche Studien dazu gibt, aber auch das Fehlen verbindlicher Kriterien für die Indikationen und die handwerkliche Ausführung.

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14. Juli 2016

Einlagenversorgungen im Wettbewerb

Was passiert, wenn Orthopädieschuhmacher aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem ­Fokus dieselben Patienten versorgen? Wie sehr ähneln oder wie sehr unterscheiden sich die Versorgungen und die Ergebnisse? Dieses Experiment wagte die Paromed GmbH, indem sie im vergangenen Jahr Fußexperten aus fünf Ländern nach Bad Aibling zum „Orthotic Summit“ einlud, wo es galt, Lösungen für vier Patienten mit ganz unterschiedlichen Fußproblemen zu finden. Von Wolfgang Best

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14. Juli 2016

Wirkung von individuellen sensomotorischen Einlagen bei Patienten mit HWS-Syndrom

Von Arne Nagel, Daniela Ohlendorf, Wolfgang Schallmey, Ina ter Hamsel, Lydia Aich, Michael Möller und Simone Werner

Zusammenfassung
Das HWS-Syndrom ist eine verbreitete Diagnose bei Schmerzen, Verspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit im Schulter- und Nackenbereich. Als Ursache werden neben strukturellen Veränderungen der Wirbelsäule vor allem muskuläre Dysbalancen genannt, die bewegungsarmen und einseitigen Alltagssituationen zugeschrieben werden. Das Ziel dieser ­Pilot-Studie war es, den Einfluss von Einlagen bei Patienten mit HWS-Syndrom zu untersuchen. Dazu wurden insgesamt 37 Teilnehmer (26 w/ 11 m) randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde mit sensomotorischen Einlagen und die andere mit klassischen, stützenden Einlagen versorgt. Die Einlagen wurden über einen Zeitraum von sechs Wochen getragen, wobei jeweils vor und nach der Tragezeit der Einlagen Schmerzen und Verspannungen im Bereich des Schulter-Nacken-Bereichs mit einer visuellen Analog-Skala erfasst, die Balance mittels ­einer Druckmessplatte untersucht und Beweglichkeit der Halswirbelsäule mit ­einem Inklinometer getestet wurde.

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14. Juli 2016

Interdisziplinärer Austausch gelungen

Die Sitzung zur Technischen Orthopädie hat sich beim Symposium der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) als fester Termin, aber auch als wichtiges Forum für den interdisziplinären Austausch zur Schuhversorgung etabliert. Neben neurostimulierenden Orthesen, dem diabetischen Fuß und orthopädischen Maßschuhen standen beim Symposium in Unterschleißheim am 4. Dezember 2015 einmal mehr Einlagen im Mittelpunkt – sowohl bei den Vorträgen als auch bei der Diskussion.
Von Wolfgang Best

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