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Begriff Definition
elektrothermische Verfahren

Es ist möglich, das Rückenmark durch kleine implantierte Elektroden zu stimulieren. Dadurch sollen Rückenschmerzen verringert werden. Die Elektroden werden dabei über ein kleines Gerät gesteuert, das unter der Haut sitzt.

Emphysem

Nicht rückbildungsfähige Überblähung des Lungengewebes. Durch Verlust von vielen kleinen Lungenbläschen entstehen dann weniger große Lungenblasen.

Emphysem-Chirurgie

Operative Therapiemaßnahme im Endstadium der Lungenüberblähung. Bei der Lungenvolumenreduktion wird die Lunge operativ verkleinert.

Endokrinologie

Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich speziell mit der Wirkung von Hormonen befasst.

Endoskop

Gerät, das zur Spiegelung von Hohlorganen und Körperhöhlen genutzt wird. Ganz vorne am Gerät befindet sich eine kleine Kamera mit Lichtquelle, die zum Beispiel Bilder aus der Speiseröhre oder dem Magen auf einen Bildschirm überträgt. Siehe auch Magenspiegelung.

Endoskopie

Spiegelung von Hohlorganen und Körperhöhlen. Siehe auch Endoskop.

Engwinkelglaukom

Augenerkrankung. Ein Engwinkelglaukom ist eine besondere Form des grünen Stars (Glaukom), bei der es – unter anderem durch einen zu hohen Augeninnendruck – zu einer Schädigung der Sehnervfasern und damit zu einem Gesichtsfeldausfall kommen kann.

enterale Ernährung

Form der künstlichen Ernährung, bei der über eine Sonde Nährstoffe direkt in Magen oder Darm gegeben werden. Diese Sonde kann durch die Nase eingeführt oder über einen Schnitt in die Bauchdecke in den Magen oder Darm eingebracht werden.

Entzündung

Immunreaktion des Körpers; als Reaktion auf einen Gewebeschaden versucht der Körper, den Reiz (zum Beispiel Krankheitserreger, Fremdkörper, Giftstoff oder Hitze) zu beseitigen und die Stelle wieder zu heilen.

Enzym

Eiweißstoffe, die biochemische Vorgänge im Körper lenken und beschleunigen. Sie werden daher auch „Biokatalysatoren“ genannt. Sie selbst bleiben bei dieser Reaktion unverändert. Enzyme sind für den Stoffwechsel im Körper lebenswichtig.

Epilepsie

Erkrankung, bei der Krampfanfälle auftreten. Auslöser sind vorübergehende Funktionsstörungen des Gehirns. Umgangssprachlich wird diese Krankheit auch als Fallsucht oder Krampfleiden bezeichnet.

Ergometrie

Die Ergometrie ist eine Belastungsuntersuchung – zum Beispiel mit Hilfe von Fahrrad oder Laufband – unter gleichzeitiger Messung von Puls, Blutdruck und EKG. Siehe auch EKG.

Ergotherapie

Verfahren der medizinischen Heilberufe, das Menschen helfen soll, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verloren-gegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben (wieder) zu erreichen.

Erhaltungstherapie

Therapieabschnitt, der sich der eigentlichen Behandlung einer Erkrankung anschließt. Damit soll der Zustand stabilisiert und einem frühen Rückfall vorgebeugt werden.

Ernährungstherapie

Behandlung von Erkrankungen und Stoffwechselstörungen durch eine Veränderung der Ernährung. Dazu kann zum Beispiel das Vermeiden bestimmter Nahrungsmittel bei Unverträglichkeiten oder ausgewogene Ernährung bei Diabetes gehören.

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