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03. Juli 2019

82 Prozent der GKV-Versicherten werden mehrkostenfrei mit Hilfsmitteln versorgt

82 Prozent der GKV-Versicherten erhalten eine mehrkostenfreie Hilfsmittelversorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Lediglich 18 Prozent zahlen durchschnittlich 118 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Bericht des GKV-Spitzenverbandes über die von GKV-Versicherten gezahlten Mehrkosten bei Hilfsmitteln. Dieser erscheint von nun an jährlich zum 30. Juni.

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02. Juli 2019

Marktstellung ausgebaut: Ersatzkassen versichern 28 Millionen Menschen

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) konnte am 29. Juni 2019 sein zehnjähriges Jubiläum in der Bundeshauptstadt feiern. Am 29. Juni 2009 nahmen die Mitarbeiter/innen ihre Tätigkeit in der Verbandszentrale am Askanischen Platz in Berlin auf. Die Zahl der Versicherten bei den Ersatzkassen stieg im Lauf der Jahre von damals rund 24 Millionen auf heute rund 28 Millionen an.

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01. Juli 2019

Höhere Vergütungsvereinbarungen für Heilmittelerbringer ab 1. Juli

Mit dem im März vom Bundestag beschlossenen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sind auch Änderungen, die die Vergütungsverhandlungen für Heilmittelerbringer betreffen, beschlossen worden. Unter anderem sind bundeseinheitliche Höchstpreise und Vertragsverhandlungen auf Bundesebene Gegenstand des Gesetzes. Ab dem 1. Juli 2019 gelten die jeweils bundesweiten Höchstpreise für Heilmittelbehandlungen. Das bedeutet, dass Preise für Leistungen bundeseinheitlich auf den höchsten von einer Krankenkasse in einer Region vereinbarten Preis angehoben werden.

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18. Juni 2019

GMK: Schulgeld abschaffen

Die Ressortchefs der Länder wollen das Schulgeld für Gesundheitsberufe abschaffen. In einem einstimmigen Beschluss forderten sie auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK),
die Anfang Juni in Leipzig stattfand, das Bundesgesundheitsministerium auf, bis Ende des Jahres eine bundeseinheitliche Regelung vorzulegen, damit für eine Ausbildung zum Logopäden,
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Podologen künftig kein Schulgeld mehr bezahlt werden muss.

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29. Mai 2019

DDG: Politik muss handeln, um „Diabetes-Tsunami“ zu stoppen

Experten warnen davor, dass aus den heute sieben Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, bis zum Jahr 2040 zwölf Millionen werden könnten. Schon jetzt werden hierzulande zwölf Prozent der Gesundheitsausgaben für die Behandlung der Stoffwechselerkrankung aufgewendet – immense Kosten für das Solidarsystem, die einem nationalen Notstand gleichkommen, warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich ihrer 54. Jahrestagung in Berlin. Die DDG fordert die Politik auf, endlich verhältnispräventive Maßnahmen umzusetzen. 

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22. Mai 2019

Parlamentarischer Abend unterstreicht Bedeutung der Gesundheitshandwerke

Am 8. Mai fand im „Haus des Deutschen Handwerks“ der Parlamentarische Abend 2019 der  Gesundheitshandwerke statt. Das prominente  Spitzentreffen diente wieder dem Austausch wichtiger Entscheidungsträger aus Politik und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. In diesem Jahr war der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, MdB, Ehrengast der Veranstaltung. ZVOS-Präsident Stephan Jehring und Vorstandsmitglied Thomas Ehrle vertraten die Interessen die Orthopädieschuhtechnik. 

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15. Mai 2019

Schnellere Aufnahme von neuen Behandlungsmethoden in die Erstattung

Anlässlich der Veröffentlichung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundesgesetzblatt am 10. Mai 2019 begrüßt der Spectaris Fachverband Medizintechnik, dass Hilfsmittelverträge nun ausschließlich durch Verhandlungen abzuschließen und Ausschreibungen ebenso wenig zulässig wie sogenannte „Open-House-Verträge“ sind. Hilfsmittelverträge müssen nunmehr auf Grundlage von Verhandlungen abgeschlossen werden und verbindliche Qualitätsmindestanforderungen an Produkt und dazugehörigen Dienstleistungen umfassen. Außerdem bewertet Spectaris positiv, dass das TSVG zu Verbesserungen bei der Nutzenbewertung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden führe.

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08. Mai 2019

Spectaris warnt vor Folgen der MDR

Knapp ein Jahr vor Ende der Übergangsfristen der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR) warnt der Industrieverband Spectaris davor, dass die Versorgung von Patienten mit längst am Markt etablierten Medizinprodukten ab dem Stichtag 26. Mai 2020 massiv leiden könnte.

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07. Mai 2019

MDR: DGIHV und BMG sprechen sich für eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise aus

Im Rahmen einer Gesprächsrunde, die am 24. April 2019 zwischen Bund, Ländern und der „Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Gesundheitshandwerke zur Umsetzung der EU-MDR stattfand, stellte die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) e.V. die bislang erarbeiteten Ansatzpunkte der Arbeitsgruppe MDR bei den Vertretern Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Landesaufsichtsbehörden in Berlin vor.

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Dr. Christina Zimmer (Foto:BVmed)
24. April 2019

BVmed: Verstärkung für Umsetzung der MDR

Dr. Christina Zimmer verstärkt seit dem 1. April 2019 als Referentin "Medical Device Regulation – MDR" die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, in Berlin.

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27. März 2019

Bundestag beschließt TSVG mit Hilfsmittel-Ausschreibungsverbot

Am 14. März 2019 verabschiedete der Deutsche Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Das Gesetz soll voraussichtlich im Mai 2019 in Kraft treten und ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. Als Teil des TSVG ist das Verbot von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich beschlossen worden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass es bei der Versorgung mit Hilfsmitteln keine Abstriche bei der Qualität gibt.

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26. März 2019

Schulgeldfreiheit für Heilberufe: Bayern setzt Koalitionsvertrag doch um

Am 18. September 2018 verkündete nach einer Kabinettssitzung der bayerische Ministerpräsident Markus Söder für ganz Bayern die Schulgeldfreiheit für Heilberufe – vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und Nachwuchsproblemen in diesen Berufen. Diese wurde dann auch im Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freie Wähler vereinbart. Erst nach Protesten kommt es nun zu einer Umsetzung, von der angehende Physio- und Ergotherapeuten, Podologen und Logopäden profitieren.

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14. März 2019

BVmed begrüßt das beschlossene Ausschreibungsverbot im Hilfsmittelbereich

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat das heute im Bundestag beschlossene Verbot von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich als "richtigen Weg für eine qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung" bezeichnet. Der Verband hatte in den letzten Jahren wiederholt einen stärkeren Qualitäts- statt Preisfokus gefordert und darauf hingewiesen, dass Ausschreibungen insbesondere in sensiblen Homecare-Bereichen der Patientenversorgung kein geeignetes Mittel sind. Das Ausschreibungsverbot ist heute als Teil des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundestag beschlossen worden.

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12. März 2019

Krankenkassen erzielen Überschuss von zwei Milliarden Euro

Die gesetzlichen Krankenkassen haben mit einem Einnahmeüberschuss von 2 Mrd. Euro im Jahr 2018 im dritten Jahr in Folge ein positives Finanzergebnis erzielt. Einnahmen in Höhe von rund  241,4 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 239,4 Milliarden Euro gegenüber.

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Foto: Ruhrgebiet/Fotolia
12. März 2019

Steigerung bei Zuzahlungen von Kassenpatienten

4,21 Milliarden Euro Zuzahlungen mussten die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland im Jahr 2018 leisten. Damit sind diese von 2016 bis 2018 um 8,8 Prozent gestiegen, wie nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegels aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Dies waren demnach 108 Millionen Euro mehr als 2017 und 342 Millionen Euro mehr als zwei Jahre zuvor.

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12. Februar 2019

DDG lehnt Teilnahme am Begleitgremium zur Nationalen Reduktionsstrategie ab

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat eine Teilnahme am Begleitgremium zur Nationalen Reduktionsstrategie für Zucker, Fett und Salz abgesagt. „In seiner jetzigen Form hat die Wissenschaft in dem Gremium praktisch keinen Einfluss auf die Formulierung konkreter Reduktionsziele“, sagt DDG-Präsident Prof. Dirk Müller-Wieland, „bisher bleiben diese weit hinter dem zurück, was aus wissenschaftlicher Sicht notwendig wäre, um den Anstieg von Übergewicht und Diabetes in Deutschland zu stoppen.“ Der deutsche Sonderweg, eine Reduktion nur freiwillig und im Konsens mit der Industrie zu erreichen, müsse bereits jetzt als gescheitert angesehen werden.

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