30. November -0001

Sicherung der Hilfsmittelversorgung: Verbände begrüßen Forderungskatalog von Roy Kühne

Mehrere Verbände aus der Hilfsmittel- und Medizintechnik-Branche unterstützen die Forderungen des Gesundheitspolitikers Dr. Roy Kühne (CDU), die er in einem Positionspapier an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn übermittelt hat. Die Verbände sehen angesichts der Corona-Krise dringenden Handlungsbedarf, um die Situation der Leistungserbringer in der Hilfsmittelversorgung zu verbessern.

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Dr. Doris Pfeiffer (Foto: Maelsa/GKV Spitzenverband)
30. November -0001

GKV-Spitzenverband fordert Maßnahmen zur Sicherung der GKV-Finanzen

Der GKV-Spitzenverband hat ein Positionspapier zur Sicherung der finanziellen Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung in der COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Spätestens im Herbst wolle man mit dem Bundesfinanzminister über einen höheren Bundesanteil an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sprechen.

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Dr. Marc-Pierre Möll (Foto: BVMed)
30. November -0001

2. Mehrkostenbericht: BVMed für differenzierte Analyse und Diskurs über Qualitätsansprüche

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hält einen differenzierten Blick auf den vom GKV-Spitzenverband vorgelegten 2. Mehrkosten-Bericht für notwendig. „Grundsätzlich ist es positiv, dass 80 Prozent der Hilfsmittel-Versorgungen ohne Mehrkostenzahlungen der Versicherten erfolgen. Das zeigt: Wir haben insgesamt eine gute Hilfsmittel-Versorgung in Deutschland, die es zu erhalten gilt“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Insgesamt müsse der Bericht aber zwischen den Krankenkassen und innerhalb der Produktgruppen stärker differenzieren, um die Aussagekraft zu erhöhen. Außerdem fordert der BVMed einen Diskurs über die Qualitätsansprüche an die Hilfsmittel-Versorgungen.

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BIV-OT-Präsident Alf Reuter (Foto: BIV-OT)
30. November -0001

BIV-OT: Politik unterstreicht Systemrelevanz der Hilfsmittelversorgung

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz, GPVG) hat der Gesetzgeber die Bedeutung der Hilfsmittelversorgung im GKV-System ausdrücklich unterstrichen. Darauf weist der Bundesinnungsverband Orthopädietechnik (BIV-OT) hin. So heißt es in der Beschlussempfehlung zum GPVG: „Die Hilfsmittelversorgung hat für die Gesunderhaltung der Bevölkerung und die Sicherung einer hohen Lebensqualität trotz behinderungsbedingter Einschränkungen eine erhebliche Bedeutung, weshalb die Arbeitsfähigkeit dieses Leistungsbereichs auch während der COVID-19-Pandemie sicherzustellen ist.“

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30. November -0001

GKV-Spitzenverband veröffentlicht 4. Fortschreibungsbericht und äußert sich zu sensomotorischen Einlagen

Der GKV-Spitzenverband hat seinen 4. Fortschreibungsbericht an das Bundesministerium für Gesundheit übergeben. In den letzten zwölf Monaten wurde die Fortschreibung von sieben Produktgruppen im Hilfsmittelverzeichnis (HMV) abgeschlossen, gibt der GKV-Spitzenverband bekannt. Elf weitere Produktgruppen werden gegenwärtig aktualisiert. Zu den fortgeschriebenen Produktgruppen gehört die PG 08 (Einlagen). Im Fortschreibungsbericht begründet der Verband auch, warum er die Aufnahme sensomotorischer Einlagen ins HMV abgelehnt hat.

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Foto: Juliane Martens/AdobeStock
30. November -0001

Corona-Delle: 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-Operationen im Januar und Februar 2021

Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf planbare Operationen in deutschen Krankenhäusern. So wurden im Januar und Februar 2021 im Vergleich zum Vorjahr rund 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-Operationen durchgeführt. Das ist das Ergebnis einer Sonderanalyse der DAK-Gesundheit zu den Krankenhausdaten 2019, 2020 und 2021. Schon im Corona-Jahr 2020 wurden weniger Knie-OPs (minus 17 Prozent) und Hüft-Operationen (minus 12 Prozent) realisiert, so die Krankenkasse.

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Foto: Tatjana Balzer/AdobeStock
30. November -0001

Bundesregierung verlängert Überbrückungshilfen bis September

Da die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen in einigen Branchen weiter andauern, verlängert die Bundesregierung die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Die bisherigen Förderbedingungen werden weitgehend beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt.

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Foto: Mihai Simonia/AdobeStock
30. November -0001

Diskussion: Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheitsberufe

Wie verändert die Digitalisierung die gesundheitliche Versorgung? Welche neuen Anforderungen stellt sie an die Gesundheitsfachberufe? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die 33. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen auf ihrer Jahrestagung am 18. Juni 2021 in Berlin.

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Foto: stadtratte/AdobeStock
30. November -0001

Digitalisierung: Alle Akteure im Gesundheitswesen einbeziehen

Mit Blick auf die kommende Legislaturperiode hat der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) ein Impulspapier mit Fokus auf die Sonstigen Leistungserbringer veröffentlicht. Darin fordert der Verband ein verstärktes Engagement, um die Mehrwerte der Digitalisierung auch für diese Gruppe zu erschließen. Während in vielen Bereichen des Gesundheitswesens die Digitalisierung Fahrt aufnehme, werde diese Gruppe in der politischen Debatte noch zu wenig berücksichtigt.

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Foto: Andrey Popov/fotolia
30. November -0001

BVMed legt 12-Punkte-Plan zur Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie vor

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat einen 12-Punkte-Plan zur Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie vorgelegt. Er fordert unter anderem die Einführung eines nationalen Diabetes-Registers, ein Diabetes-Screening bei Vorsorgeuntersuchungen sowie die Einrichtung von Lehrstühlen für Diabetes zur Stärkung der technologiebasierten Diabetestherapie. Der BVMed spricht sich zudem für die Aufnahme von telemedizinischen Diabetes-Behandlungen in den EBM-Katalog und die DMP-Programme aus. Die Rolle der nicht-ärztlichen Leistungserbringer sollte gestärkt und das Potenzial der ärztlich delegierbaren Leistungen ausgebaut werden, so der Verband. 

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Foto: peterschreiber.media/AdobeStock
30. November -0001

Positionspapier: Gesundheitshandwerke treten für zukunftsfeste Hilfsmittelversorgung ein

Das Jahr 2021 wird gesundheitspolitisch weiterhin von der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt sein, sind die Gesundheitshandwerke - der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen, der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik, der Bundesinnungsverband Orthopädietechnik, die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker und der Verband deutscher Zahntechniker-Innungen - überzeugt. In einem Positionspapier legen sie ihre Positionen und Anliegen dar, um die Gesundheitsversorgung "zukunftsfest und zugleich innovativ, wohnortnah und patientenorientiert zu gestalten".

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Foto: Frinx/AdobeStock
30. November -0001

Schreiben an die Politik: ZVOS benennt fünf Wahlprüfsteine

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl hat der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) in einem Schreiben an ausgewählte Politiker fünf Wahlprüfsteine formuliert. Der ZVOS fordert unter anderem eine Reform der Präqualifizierung, die Schaffung neuer Rahmenbedingungen für Hilfsmittelverträge, die vollständige Anbindung der OST-Betriebe an die Telematik-Infrastruktur und die gesetzliche Verankerung der Systemrelevanz der Orthopädieschuhtechnik. Zudem regt der ZVOS an, bei bestimmten orthopädieschuhtechnischen Folgeversorgungen auf die ärztliche Verordnung zu verzichten.

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Foto: bluedesign/fotolia
30. November -0001

MDR: BVMed fordert Lösungen für Bestands- und Nischenprodukte

Der Filmbeitrag „Medizinprodukte-EU-Verordnung verschlechtert Versorgung“ im ARD-Magazin Plusminus vom 4. August 2021 verdeutlicht nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) die Probleme für bewährte Bestands- und Nischenprodukte durch die neuen Regularien. Im Film kommen beispielsweise Mediziner aus der Kinderchirurgie und der Orthopädie zu Wort, die mit den Folgen des neuen Medizinprodukte-Rechtsrahmens für die Patientenversorgung zu kämpfen haben. BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll fordert Lösungen durch Sonderregelungen für bewährte Bestands- sowie Nischenprodukte.

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Foto: Gina Sanders/AdobeStock
30. November -0001

MDR-Folgen: Über 70 Prozent der MedTech-Unternehmen haben Produkte eingestellt

"Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), die seit Mai 2021 gilt, zeigt bereits jetzt dramatische Auswirkungen auf den Medizintechnik-Markt", erklärt der Bundesverband Medizintechnolgie (BVMed). Über 70 Prozent der BVMed-Mitgliedsunternehmen haben aufgrund der MDR-Neuregelungen einzelne Medizinprodukte oder ganze Produktlinien eingestellt, so das Ergebnis einer aktuellen BVMed-Umfrage, an der sich 88 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben.

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Foto: Robert Kneschke/AdobeStock
30. November -0001

Ärztetag fordert patientenzentrierte statt renditeorientierte Versorgung

Der 125. Deutsche Ärztetag hat den Gesetzgeber in einem Grundsatzbeschluss aufgefordert, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um der zunehmenden Kommerzialisierung im Gesundheitswesen Einhalt zu gebieten. Ärztliches Handeln müsse vor ökonomisch motivierten Einflussnahmen geschützt sein – auch zum Wohle der Patienten.

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30. November -0001

G-BA passt Corona-Sonderregelungen an

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 2. Dezember seine zeitlich befristeten Corona-Sonderregelungen im Bereich der Arbeitsunfähigkeit und verordneten Leistungen bis Ende März 2022 verlängert. Zudem reaktivierte er bereits ausgelaufene Ausnahmen bei der Qualitätssicherung.

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Foto: M.Dörr & M.Frommherz/AdobeStock
30. November -0001

E-Rezept: GKV-Spitzenverband begrüßt Verlängerung der Testphase

Nachdem der Test des E-Rezepts von der Region Berlin-Brandenburg auf ganz Deutschland ausgeweitet wurde, unterstützen jetzt alle 97 gesetzlichen Krankenkassen die Erprobung und Weiterentwicklung des E-Rezepts, teilt der GKV-Spitzenverband mit. Der ursprünglich geplante Test war erweitert und verlängert worden, weil die Ergebnisse für eine flächendeckende und verpflichtende Einführung nicht ausreichten. Bis Ende des Jahres 2021 hatten nur 42 E-Rezepte den gesamten Prozess von der Ausstellung bis zur Abrechnung erfolgreich durchlaufen.

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Foto: dmutrojarmolinua/Adobe Stock
30. November -0001

MDR-Umsetzung: Negative Auswirkungen auf Versorgung und Industrie befürchtet

Viele Medizinprodukte werden als Folge der neuen EU-Verordnung für Medizinprodukte schon jetzt vom Markt genommen, zahlreiche weitere werden spätestens 2024 verschwinden. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) mit MedicalMountains GmbH und dem Deutschen Industrieverband Spectaris, an der 378 Medizinprodukte-Hersteller teilnahmen. Die Vielfalt an Produkten in Europa drohe kleiner zu werden, in einigen Fällen werde sich keine Alternativen am Markt finden lassen. 
Foto: M.Dörr & M.Frommherz/Adobe Stock
30. November -0001

E-Rezept: Rollout soll stufenweise in Pilotpraxen beginnen

Eine automatische und verpflichtende Einführung des E-Rezepts zum 1. September wird nicht erfolgen. Stattdessen soll der Rollout ab Anfang September in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein schrittweise beginnen, sofern die aktuell laufenden Tests erfolgreich sind. Das haben die Gesellschafter der gematik beschlossen.

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