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22. April 2020 | News-Gesundheitspolitik

Arbeitsschutzstandards COVID-19 veröffentlicht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) haben einen gemeinsamen Arbeitsschutzstandard zur Eindämmung von COVID-19 verabschiedet. Dieser formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise, unter anderem zu Sicherheitsabständen und erforderlichen Hygienemaßnahmen. Die BG ETEM gibt zudem branchenspezifische Hinweise.

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21. April 2020 | News-Gesundheitspolitik

G-BA: Feststellung der Arbeitsunfähigkeit darf doch wieder telefonisch erfolgen

Am 17. April  hatte der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) beschlossen, dass Arbeitnehmer bei leichten Atemwegsbeschwerden vom 20. April an wieder für Krankschreibungen zum Arzt gehen müssen. Aufgrund heftiger Kritik insbesondere aus der Ärzteschaft hat der G-BA nun wieder eine andere Regelung beschlossen: Die Arbeitsunfähigkeit bei Versicherten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege darf bis zum 4. Mai für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen wieder nach telefonischer Anamnese festgestellt werden.

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20. April 2020 | News-Wissenschaft

Wahrscheinlichkeiten und Prozentsätze in Zeiten von Corona

Risiko-Kommunikation ist eines der Forschungsgebiete von Sebastian Hafenbrädl. „Man muss statistische Informationen so präsentieren, dass politische Entscheider und die Menschen sie auch verstehen“, so der Professor an der IESE Business School. „Menschen sind nicht besonders gut darin, mit Prozentwerten zu hantieren. Verwenden wir absolute Zahlen statt Prozentsätze, erklärt das komplizierte Zusammenhänge viel besser“. Die Diskussion um Corona-Tests sei dafür ein Beispiel.

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20. April 2020 | News-Medizin

DDG: Diabetesversorgung durch Corona-Pandemie gefährdet

Durch die Umstellungen in der klinischen Versorgung zugunsten infektiologischer Maßnahmen droht in Deutschland eine gefährliche Unterversorgung von chronisch Erkrankten und Personen mit akuten Beschwerden, warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). „Der gesundheitspolitische Fokus hat sich in den vergangenen Wochen so sehr auf die COVID-19-Patienten gerichtet, dass nun chronisch und akut Erkrankte Gefahr laufen, unter die Räder zu geraten“, mahnt DDG Präsidentin Prof. Dr. med. Monika Kellerer.

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20. April 2020 | News-Gesundheitspolitik | News-Recht

DGIHV stellt weitere Hilfestellungen für die MDR-Umsetzung online

Nach den Leitfäden für Händler und für Hersteller von Sonderanfertigungen veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) auch Grafiken zur MDR-Umsetzung. Diese wurden innerhalb der Arbeitsgruppe Medical Device Regulation (AG MDR) erarbeitet. In Form einer Übersicht stellen die zwei Grafiken vereinfacht diejenigen Prozessschritte dar, welche Händler von Medizinprodukten beziehungsweise Hersteller von Sonderanfertigungen durchlaufen müssen.

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17. April 2020 | News-Verbände

EGROH: Unterstützung für Betriebe in der Corona-Krise

Die EGROH eG hat für ihre Mitgliedsbetriebe im vergangenen Jahr eine Warenrückvergütung von mehr als 6,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Diese Summe resultiere aus dem gestiegenen Gesamtumsatz und der bereits erneut auf hohem Niveau auszuschüttenden genossenschaftlichen Warenrückvergütung von 5,5 Prozent, die der Aufsichtsrat bereits beschlossen und genehmigt hat, teilt die EGROH mit. Vorstand und Aufsichtsrat haben zudem vereinbart, den Betrieben in der aktuell schwierigen Situation Unterstützung anzubieten.

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16. April 2020

G-BA beschließt ärztliches Zweitmeinungsverfahren zu Amputation bei Diabetischem Fußsyndrom

Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom können vor einer Amputation an den unteren Extremitäten zukünftig eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen. Hierbei überprüft ein qualifizierter Zweitmeiner die medizinische Notwendigkeit des geplanten Eingriffs und berät zu konservativen und weniger invasiven Behandlungsmöglichkeiten. Ziel ist, medizinisch nicht gebotene Amputationen zu vermeiden.Die entsprechende Ergänzung der Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen.

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16. April 2020 | News-Verbände

Coronakrise: Einzelhandel fordert faire Regelung für Ladenöffnungen

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben am 15. April beschlossen, dass Geschäfte mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen ab Montag wieder öffnen dürfen. Mit Bezug auf diesen Beschluss fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) eine diskriminierungsfreie, faire und sachgerechte Lösung. 

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16. April 2020 | News-Gesundheitspolitik

Kontaktbeschrän­kungen werden bis mindestens 3. Mai verlängert

Die gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland verhängten Kon­taktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert werden. Da­rauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am 15. April in Berlin verständigt. Ergänzend zu den bisherigen Regelungen wurden einige neue Maßnahmen beschlossen - darunter Regelungen für erste Öffnungen der Beschränkungen im Einzelhandel. Die Details hängen von Branche und Bundesland ab.

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Dr. Karsten Niehus und Thomas Schulte-Huermann (Foto: GMS)
15. April 2020 | News-Verbände

GMS Verbund GmbH rechnet mit deutlich schwächeren Umsätzen im Handel nach Geschäftsöffnung

Nachdem die ersten Geschäfte in Österreich nach vier Wochen Shut-Down wieder öffnen durften, zeige sich eine deutliche Zurückhaltung der Konsumenten, berichtet der GMS Verbund. Auch in den Niederlanden, wo die meisten Geschäfte noch geöffnet sind, verzeichnen die GMS-Kunden gegenüber dem Vorjahr geringere Umsätze. „Außer bei den Kinderschuhfachgeschäften erleben wir eine deutliche Konsumzurückhaltung“ konstatiert Dr. Karsten Niehus. Aus Sicht der GMS lassen sich daraus für Deutschland konkrete Handlungsempfehlungen für die Zeit nach Lockerung des Shut-Down ableiten.

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15. April 2020 | News-Hilfsmittel

Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung aktualisiert

Der GKV-Spitzenverband hat am 8. April seine Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und dabei um einige Punkte ergänzt. Die Gültigkeit der Empfehlungen wurde bis zum 30. Juni 2020 verlängert.

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15. April 2020

Vorsicht vor Fake-Seiten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Polizeiliche Kriminalprävention von Bund und Ländern warnen vor gefälschten Internetseiten im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen. Diese Seiten sehen frappierend echt aus, sind prominent in Suchmaschinen platziert und dienen dem Zweck, die Daten der Antragsteller abzugreifen. Die so gesammelten Daten könnten später für Betrugsstraftaten genutzt werden, warnen die Behörden.

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15. April 2020

APS: Sichere Patientenversorgung ist mehr als Infektionsschutz

Auch wenn die Corona-Pandemie dem Gesundheitswesen viel abverlangt, dürfen Kollateralschäden bei der Versorgung von Akutfällen und chronisch Erkrankten nicht vernachlässigt werden, mahnt das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS). Das Aktionsbündnis, in dem sich Vertreter der Gesundheitsberufe, der Patientenorganisationen sowie aus Industrie und Wirtschaft  zusammengeschlossen haben, fordert, regionale Festlegungen zu treffen, damit alle Patientengruppen entsprechend ihrem medizinischen Bedarf versorgt werden.

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